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LEBEN DURCH DAS WORT ( GOTTES ) FORTSETZUNG

LEBEN DURCH DAS WORT ( GOTTES ) FORTSETZUNG
"Nun aber ist ohne Zutun des Gesetzes die Gerechtigkeit, die vor Gott gilt, offenbart und bezeugt durch das Gesetz und die Propheten. Ich sage aber von solcher Gerechtigkeit vor Gott, die da kommt durch den Glauben an Jesum Christum zu allen und auf alle, die da glauben. Denn es ist hier kein Unterschied: sie sind allzumal Sünder und mangeln des Ruhmes, den sie bei Gott haben sollten." [RÖ. 3,21-23]

Die Gerechtigkeit Gottes ist das, was jeder Mensch zuerst suchen soll. "Trachtet am ersten nach dem Reich Gottes und nach seiner Gerechtigkeit" [MATTH. 6,33] Und auf dem Weg der Gerechtigkeit ist das Leben. Es ist unmöglich, das Leben Gottes von der Gerechtigkeit Gottes zu trennen. So sicher wie du die Gerechtigkeit Gottes hast, so sicher hast du auch das Leben Gottes. 

Und "Nun aber ist ... die Gerechtigkeit, die vor Gott gilt, offenbart " "Nun" bedeutet jetzt, in diesem Moment, ja gerade während du liest. Gerade in diesem Augenblick, offenbart sich die Gerechtigkeit Gottes "zu allen und auf alle, die da glauben.". Glaubst du jetzt, in diesem Moment, an Jesus Christus? Tust du das? Wenn du ja sagst, dann wird dir und über dir "jetzt", "in diesem Moment", die Gerechtigkeit Gottes offenbart. Glaubst du das? Das Wort Gottes sagt, dass es so ist. Sagst du auch, dass es so ist? Und wenn du nicht sagst, dass es so ist, glaubst du dann dem Wort? Wenn der HERR klar zu dir sagt, dass SEINE Gerechtigkeit "jetzt" dir und über dir offenbart ist, und du nicht zustimmst, dass sie dir und über dir offenbart ist, glaubst du dann wirklich dem HERRN? Wenn ER klar etwas zu dir sagt, und du sagst nicht, dass dies wahr für dich ist, glaubst du IHM dann wirklich?

Der HERR möchte, dass du sagst, dass das, was ER sagt, so ist wie ER sagt. Und dass es "jetzt" so ist, "in diesem Moment" und dass es so für dich und in dir ist. "Wiederum schreibe ich euch ein neues Gebot, das, was wahr ist in ihm und in euch" [1. JOH. 2,8 Elberfelder] Wenn der HERR etwas sagt, ist es wahr, auch wenn es niemand auf der Welt glauben würde. Es wäre wahr in IHM, aber nicht in ihnen. Aber ER möchte, dass es sowohl in dir als auch in IHM selbst wahr ist. Und wenn du anerkennst, dass das, was ER sagt, "jetzt" wahr ist, dann ist dasselbe in IHM und in dir wahr. Das bedeutet Gott zu glauben. Es bedeutet, SEINEM Wort zu glauben. Das bedeutet, dass SEIN Wort in dir bleibt. Und auch "So ihr in mir bleibet und meine Worte in euch bleiben, so werdet ihr bitten, was ihr wollt, und es wird euch widerfahren." [JOH. 15,7]

Viele Menschen sind bereit, allgemein zuzugeben, dass das, was der Herr sagt, wahr ist, sie werden zugeben, dass es für andere Menschen so sein könnte; aber, dass es für sie selbstgerade "jetzt" so ist, werden sie nicht sagen. Solche Menschen wissen nicht wirklich, dass das Wort Gottes wahr ist.  "Hast du den Glauben, so habe ihn bei dir selbst vor Gott." [RO. 14,22] Wenn du keinen Glauben für dich selbst hast, keinen eigenen Glauben, dann hast du überhaupt keinen Glauben. Wenn du dem Wort des HERRN nicht glaubst, welches für dich persönlich und jetzt wahr ist, dann glaubst du es überhaupt nicht. Denn da du weder gestern noch morgen lebst, sondern eben "jetzt" , während es "jetzt" ist, so glaubst du, wenn du jetzt nicht glaubst überhaupt nicht. Deshalb lautet das Wort Gottes: "jetzt ist die angenehme Zeit, jetzt ist der Tag des Heils!" [2. KOR. 6,2] und: "Nun aber ist ...die Gerechtigkeit, die vor Gott gilt, offenbart und bezeugt durch das Gesetz und die Propheten. Ich sage aber von solcher Gerechtigkeit vor Gott, die da kommt durch den Glauben an Jesum Christum zu allen und auf alle, die da glauben." [RO. 3,21-22]

Glaubst du "jetzt" an Jesus Christus als deinen persönlichen Retter? Du kannst das in einem Moment beantworten. Du weißt, dass du es tust. Dann danke dem HERRN in diesem Augenblick, dass seine Gerechtigkeit dir und über dir offenbart wird. ER sagt es nicht nur, sondern ER gibt dir Zeugen bezüglich dieser Tatsache, sie wird durch das Gesetz und die Propheten bezeugt. Das Gesetz, welches du übertreten hast, das Gesetz, das deine Schuld vor Gott bezeugt hat, dieses Gesetz bezeugt "jetzt", angesichts der Offenbarung der Gerechtigkeit Gottes, dass du einen gerechten Anspruch auf diese Gerechtigkeit hast und dadurch aufgrund des Glaubens an Jesus Christus gerechtfertigt bist. ... Reicht das nicht aus, um dich zu veranlassen, "jetzt", "in diesem Augenblick", wie nie zuvor, zu sagen: "Nun aber ist ...die Gerechtigkeit, die vor Gott gilt, offenbart" für dich und über dir, die du "jetzt" an Jesus glaubst?


"und werden ohne Verdienst gerecht aus seiner Gnade durch die Erlösung, so durch Jesum Christum geschehen ist, welchen Gott hat vorgestellt zu einem Gnadenstuhl durch den Glauben in seinem Blut, damit er die Gerechtigkeit, die vor ihm gilt, darbiete in dem, daß er Sünde vergibt, welche bisher geblieben war unter göttlicher Geduld;[RÖ. 3,24-25] Würdest du gerade "jetzt" lieber die Gerechtigkeit Gottes, als deine Sünden haben? Du sagst, ja. Sehr gut. Gott hat "jetzt" Christus Jesus "vorgestellt zu einem Gnadenstuhl", um dir SEINE Gerechtigkeit zur Vergebung vergangener Sünden zu verkünden. Wirst du die Sünden "jetzt", "in diesem Augenblick", loslassen und die Gerechtigkeit, die ER beabsichtigt zu geben und die ER "jetzt", "in diesem Augenblick", frei gibt, annehmen? "werden ohne Verdienst gerecht" "werden ... gerecht" ist Gegenwart. "wurden ... gerecht" ist Vergangenheit; "werden gerecht werden" ist Zukunft, aber "werden gerecht" ist Gegenwart. Deshalb sagt der Herr zu jenen und von jenen, welche an Jesus glauben: "werden ohne Verdienst ["jetzt, in diesem Moment"] gerecht aus seiner Gnade durch die Erlösung, so durch Jesum Christum geschehen ist ... damit er die Gerechtigkeit, die vor ihm gilt, darbiete in dem, daß er Sünde vergibt, welche bisher geblieben war unter göttlicher Geduld;[RÖ. 3,24-25] 

Aber der HERR ist mit dem Thema noch nicht am Ende. Er betont die gegenwärtige Kraft und den Segen dieser unendlichen Tatsache. "zum Erweis seiner Gerechtigkeit in der jetzigen Zeit " [RÖ. 3,26] Zuerst sagt ER, dass es "jetzt", "in der jetzigen Zeit" ist, dass die Gerechtigkeit Gottes für alle und auf alle, die glauben, offenbart wird; dann spricht ER von allen, dass sie " ohne Verdienst gerecht" werden und dann unterstreicht ER alles so: "zum Erweis seiner Gerechtigkeit in der jetzigen Zeit" O arme, zitternde, zweifelnde Seele, ist diese Zusicherung nicht genug, dass "jetzt", "in diesem Augenblick", die Gerechtigkeit Gottes dir gehört, dass du jetzt ohne Verdienst durch SEINE Gnade gerechtfertigt wirst? Und dass dir jetzt, "in der jetzigen Zeit", zur Vergebung all deiner vergangenen Sünden Gerechtigkeit zugerechnet wird?

Ist das nicht genug? Es reicht aus, den HERRN zufriedenzustellen; denn ER sagt: "auf daß er zu diesen Zeiten darböte die Gerechtigkeit, die vor ihm gilt; auf daß er allein gerecht sei und gerecht mache den, der da ist des Glaubens an Jesum." [RÖ. 3,26] Nun, wenn es ausreicht den Herrn zufriedenzustellen, sollte es dann nicht ausreichen auch dich zufriedenstellen? Möchtest du "jetzt" die Fülle dieser gesegneten "Gabe der Gerechtigkeit", die das Leben ist, annehmen, damit der HERR, indem ER die Frucht der Arbeit SEINER Seele sieht, nochmals zufriedengestellt, und so durch deine Freude doppelt zufriedengestellt wird? Das ist alles, was ER von dir verlangt. Denn "Dem aber, der nicht mit Werken umgeht, glaubt aber an den, der die Gottlosen gerecht macht, dem wird sein Glaube gerechnet zur Gerechtigkeit." [RÖ. 4,5]

Hier ist das Wort Gottes, das Wort der Gerechtigkeit, das Wort des Lebens, zu dir "jetzt", "zu dieser Zeit". Wirst du "jetzt" damit gerecht? Wirst du "jetzt" damit leben? Das ist Rechtfertigung durch den Glauben. Das ist Gerechtigkeit durch den Glauben. Es ist die einfachste Sache der Welt. Es ist einfach, ob das Wort Gottes in dir "jetzt" wahr sein wird oder nicht. Gott sprach zu Abraham: "zähle die Sterne; kannst du sie zählen? ...  Also soll dein Same werden." [1. MO.  15,5] Und "Abram glaubte dem HERRN, und das rechnete er ihm zur Gerechtigkeit."  [1. MO.  15,6]  "Das ist aber nicht geschrieben allein um seinetwillen, daß es ihm zugerechnet ist, sondern auch um unsertwillen, welchen es zugerechnet werden soll, so wir glauben an den, der unsern HERRN Jesus auferweckt hat von den Toten, welcher ist um unsrer Sünden willen dahingegeben und um unsrer Gerechtigkeit willen auferweckt." [RÖ. 4,23-25] "Nun wir denn sind gerecht geworden durch den Glauben, so haben wir Frieden mit Gott durch unsern HERRN Jesus Christus"  [RO. 5,1]

"Jetzt", "in diesem Moment", ist es Wahrheit, ist es wahr in IHM. Lass es auch "jetzt", "in diesem Moment", in dir wahr sein!

( Alonzo T. Jones, November 1896 )

Kommentare

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JesusComesBackSoon 30.06.2018 um 22:09
Dies ist ein weiterer Artikel von A. T. Jones über das Wort Gottes. Auch wenn der Artikel bereits vor über 120 Jahren verfasst wurde, hat er dennoch nichts an seiner Bedeutsamkeit für das persönliche, insbesondere auch geistige Leben eines jeden Nachfolgers des Sohnes Gottes verloren.

Ich empfehle jedem Leser auch die vorherigen Artikel zu lesen, da die Artikel in gewisser Weise aufeinander aufbauen. Für jeden, der das gerne tun möchte, nachstehend die entsprechenden Links: 

https://www.christ-sucht-christ.de/weblog/JesusComesBackSoon/46789/
https://www.christ-sucht-christ.de/weblog/JesusComesBackSoon/46807/
https://www.christ-sucht-christ.de/weblog/JesusComesBackSoon/46907/
https://www.christ-sucht-christ.de/weblog/JesusComesBackSoon/47014/

Mein Wunsch ist, dass jeder Leser durch die Artikel reichlich gesegnet wird und das Gelesene in seinem Leben Frucht zur Ehre Gottes bringen möge.


Die angegebenen Bibelverse wurden sofern nicht speziell angegeben aus LUTHER 1912 entnommen.
 
(Nutzer gelöscht) 02.07.2018 um 13:11
JCBSfröhliches Smiley

Vielen Dank für deine Übersetzungen, es sind wertvolle Artikel.....Ich freue mich schon auf die Nächstenfröhliches Smiley

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