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Reise über die Fastenzeit: Warum ,..Fasten,.. Almosen geben , und Gebet !

Reise über die Fastenzeit: Warum ,..Fasten,.. Almosen geben , und Gebet !
Am Achermittwoch,  beganen wir die große Reise der Fastenzeit. Schaffen wir also auf unser Schiff unseren ganzen Vorrat an Essen und Trinken und verstauen wir die reiche Barmherzigkeit, derer wir bedürfen werden. Denn unser Fasten hat Hunger, unser Fasten hat Durst, wenn es sich nicht von Güte ernährt, wenn es sich nicht an der Barmherzigkeit erquickt. Unserem Fasten ist kalt und es erlischt, wenn es nicht vom wärmenden Fell des Almosens bedeckt ist, wenn es nicht vom Gewand des Mitleids eingehüllt ist. Liebe Brüder, was der Frühling für den Boden, das ist die Barmherzigkeit für das Fasten: der sanfte Frühlingswind bringt alle Knospen im weiten Land zur Blüte; das barmherzige Fasten lässt alle Saaten wachsen und blühen, lässt sie Frucht tragen bis zur himmlischen Ernte. Was das Öl für die Lampe ist, ist die Güte für das Fasten. Wie das Fett des Öles das Licht der Lampe zum Leuchten bringt und sie zum Trost einer ganzen Nacht leuchten lässt, so bringt die Güte das Fasten zum Leuchten: es sendet Strahlen aus, die in der Enthaltsamkeit ihren vollen Glanz entfalten. Was die Sonne für den Tag ist, das ist das Almosen für das Fasten: der Glanz der Sonne verstärkt die Helligkeit des Tages, und zerstreut das Dunkel der Wolken. Fasten, das einhergeht mit Almosengeben, verstärkt die Heiligkeit des Fastens und vertreibt, durch das Licht der Güte, alles aus unseren Wünschen, was todbringend sein könnte. Dieselbe Bedeutung also, die der Leib für die Seele hat, hat die Großherzigkeit für das Fasten. Wenn die Seele den Körper verlässt, bringt sie ihm den Tod; wenn die Großherzigkeit das Fasten nicht mehr begleitet, ist das der Tod des Fastens. 

Quelle : Petrus Chrysologus

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CH2006 11.03.2011 um 14:03
Im Neuen Testament erhellt Jesus den tiefen Sinn des Fastens...: „Nicht vom Brot allein lebt der Mensch, sondern von jedem Wort, das aus dem Mund Gottes kommt“ (Mt 4,4). Das wahre Fasten richtet sich also auf das Essen der „wahren Nahrung“, nämlich: den Willen des Vaters zu tun (vgl. Joh 4,34). Während also einst Adam Gottes Gebot übertrat, „von dem Baum der Erkenntnis des Guten und des Bösen“ nicht essen zu dürfen, unterwirft sich nun der Gläubige durch das Fasten Gott in Demut, weil er auf dessen Güte und Barmherzigkeit vertraut... In unseren Tagen scheint das Fasten an geistlicher Bedeutung verloren zu haben; eine Kultur, die von der Suche nach materiellem Wohlstand gekennzeichnet ist, gibt ihm eher den Wert einer therapeutischen Maßnahme zum Besten des Körpers. Fasten dient sicherlich der körperlichen Gesundheit; für die Gläubigen aber ist es in erster Linie eine „Therapie“ zur Heilung all dessen, was sie hindert, Gottes Willen anzunehmen... Unser Fasten und Gebet erlauben es Christus, den tiefliegenderen Hunger zu stillen, den wir in unserem Innersten empfinden: den Hunger und Durst nach Gott. Zugleich lässt uns das Fasten ein wenig von der Situation erfahren, in der viele unserer Brüder leben. In seinem Ersten Brief mahnt der Johannes: „Wenn jemand irdisches Vermögen besitzt, seinen Bruder Not leiden sieht und sein Herz vor ihm verschließt, wie kann in ihm die Gottesliebe bleiben?“ (3,17). Freiwillig zu fasten verhilft uns dazu, den guten Samariter nachzuahmen, der sich hinneigt und sich des notleidenden Bruders annimmt (vgl. Enz. Deus caritas est, 15). Freiwilliger Verzicht zum Heil anderer bekundet, dass uns der bedürftige Nächste nicht fremd ist. Um Sensibilität und Fürsorge für die Brüder und Schwestern wach zu halten, ermutige ich die Pfarrgemeinden und jede Gemeinschaft, in der österlichen Bußzeit persönliches und gemeinschaftliches Fasten häufiger zu üben und sich zugleich dem Hören auf Gottes Wort, dem Gebet und der Wohltätigkeit zu widmen. Das war von Anfang an die Lebensart der christlichen Gemeinde. 

Quelle Siehe 
"Dann werden sie fasten"
 Benedikt XVI.
 
Fasten auch im AT:
-Buch Jesaja 58,1-9

-Matthäus 9,14-15

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