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CHRISTUS LEBT IN MIR - GNADE LIEBE ZUVERSICHT

Dieser Weblog wird von monika49 geführt.

09.03.2010 10:33 Fordere keine Zeichen von Gott ...

Fordere keine Zeichen von Gott, denn das ist "Zeichendeuterei"!


Oft denken wir im Glauben, wenn uns Gott ein Zeichen gibt, dann liegen wir richtig mit dem was wir tun.
Ob es ein Traum ist oder ein Mensch, der uns begegnet, das wären Zeichen von Gott. Das ist aber ein großer Irrtum.
Denn es gibt so viele Möglichkeiten, einmal kann einen der Teufel was einreden und ein anderes Mal bestimmen unsere Gefühle unsere Gedanken.


Deshalb ist es wichtiger im Wort Gottes zu bleiben, als auf Zeichen, Wunder und die Begegnung von Menschen zu bauen.
Je mehr wir das Wort verinnerlichen, umso mehr wird auch unser Geist und unser Gewissen mit Gottes Geist in Übereinstimmung kommen.


Oder was denkt ihr darüber?


Wünsche allen einen gesegneten Dienstag mit der Freude am Herrn!


Liebe Grüße von Monika


Kommentare

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monika49 schrieb am 09.03.2010

Sicher erlebt man im Glauben auch Zeichen und Wunder.

Doch ich hatte gemeint, man soll nicht Gott nach Zeichen ersuchen, nur weil man eine ganz besondere Absicht hat und möchte nun eine Bestätigung von Gott dafür haben.
Wenn wir im Glauben diese Zeichen erfahren, z.B. durch Gebet, so ist daß doch von uns nicht geplant. Das macht dann Gott, weil wir ihn vertrauen.

Ich meinte eher diese Variante:

Mal ganz krass gesagt:

Lieber Herr, ich kann dir erst wieder vertrauen, wenn du mir jetzt einen Partner schenkst, wenn du mir jetzt mein Konto wieder auffüllst, wenn du mir meine Depressionen wegnimmst, wenn du mir wieder Freude schenkst, wenn du mich jetzt aus dem Schlamassel herausholst!
Vorher kann ich nicht mehr glauben, daß du wirklich ein guter Gott bist!?

Im ungedrehtem Schluß ist das die Frage, warum lässt das Gott zu, ich gehe doch immer Sonntags brav und fleißig in die Kirche. So unter dem Motto, ich mache alles und was macht Gott für mich.

Doch Glauben ist doch eine feste Zuversicht, auf Dinge die ich nicht sehe, die aber in Erfüllung gehen werden.

Oder ich sehe Dich nicht Gott, also kann ich auch nicht an dich glauben.

Wir werden Zeichen und Wunder erleben, so wie Kerstin das zitiert, aber nicht weil wir es vorher wollen, sondern weil Gott sie uns im "geistigen" Glauben sendet und schenkt. Sie kommen unverhofft und werden uns dann überraschen.

Deshalb können wir uns doch freuen, auf die Dinge die Gott uns zeigt und schenkt und da braucht man sich nur mal die ganzen Verheißungen in der Bibel anzuschauen.

Und noch was:
Ich komme nicht zu Gott wie zu einem Wahrsager, der mir mein weiteres Leben offenlegen soll. Nein, daß sei ferne!

Danke erst mal für eure anregenden Beiträge.

LG von Monika

PS: auch hier bei CsC findet man auch nicht schneller einen Partner, weil man oft seine eigenes Leben noch nicht in Ordnung gebracht hat. (Ich selbst eingeschlossen!)

 

monika49 schrieb am 09.03.2010

Wurde leider, nach einer längeren Antwort mit den Bibelstellen und eigenem Bsp. wieder ausgelogt.

Muß nun was anderes tun und melde mich später zurück!

Finde ich immer so ätzend bei CsC, man hat doch keinen Zauberstab, womit man die Bibelstellen hineinzaubert! Bis später!

 

marianne777 schrieb am 09.03.2010

Liebe Monika,

schreibe doch deinen Text zuerst in einen Editor - dann kopiere ihn und füge ihn hier ein.

Gruss
Marianne

 

monika49 schrieb am 09.03.2010

Zeichen und Wunder werden uns in den seltensten Fällen Gottes
Weg für uns offenbaren. Es wird zwar sehr oft angenommen, das dies so wäre, doch die Gefahr, das hier ein anderer im Spiel ist, wird relativ groß sein.

Die Stellen über die Irrlehren und Verführungen durch diese von unseren Gefühlen und Eindrücken gesteuerten Wahrnehmungen spare ich mir hier, da sie im allgemeinen doch recht bekannt sind.

Vielmehr geht es hier um das „innere Zeugnis“, das uns Gott im Geist und ins Herz hineinlegt. Nicht in die Seele eines Christens.
(denn die Seele hat mehr mit der mentalen Vernunft zu tun!)

Durch das innere Zeugnis sind wir in die Lage gebracht, Gottes eigentlichen Willen für uns zu erkennen.
Dies hängt auch viel mit unserem geistigen Gewissen zusammen, welches sich in unserem Glaubensleben entwickelt hat.

1.Joh.3, 19-22
„Dadurch werden wir erkennen, was wir aus der Wahrheit sind, und werden vor ihm unsere Herzen beruhigen, dass, wenn uns das Herz verurteilt, dass Gott größer ist als unser Herz und alles erkennt. Geliebte, wenn uns das Herz nicht verurteilt, haben wir Zuversicht vor Gott; und was wir erbitten empfangen wir von ihm, weil wir seine Gebote halten und das tun, was vor ihm wohlgefällig ist.“

1.Petr. 3,4
„...sondern der verborgene Mensch des Herzens in dem unvergänglichen Wesen, des sanftmütigen und stillen Geistes. Das ist köstlich vor Gott.“

Hiob 4,16
„Da steht es - doch ich erkenne sein Aussehen nicht - eine Gestalt vor meinen Augen; das Flüstern einer Stimme höre ich ...“

Neh. 7,5
„Da gab mir mein Gott ins Herz, dass ich die Vornehmen und Vorsteher ...“

1. Kor. 2, 9-
„Was kein Auge gesehen und kein Ohr gehört hat und keinem Menschen ins Herz emporgestiegen ist, was alles Gott denen bereitet hat, die ihn lieben.
10
„Uns aber hat es Gott geoffenbart durch den Geist; denn der Geist erforscht alles, auch die Tiefen Gottes ...
Wer möchte kann nun hier selbst weiterlesen ...

Es ist leider etwas sehr lang geworden, aber kürzer ging es hier nicht!

 

jmr schrieb am 09.03.2010

Ich achte auf Zeichen und bitte Gott darum. Ich würde etwas darum geben, wenn ich die Augen dazu geöffnet hätte. Manchmal erlebe ich aber auch Zeiten, in dennen gehen mir die Augen über vor lauter Zeichen....
Ich finde es wunderbar...

 

hansfeuerstein schrieb am 10.03.2010

Das Thema ist vielschichtig, es gibt auch eine wesentliche Geschichte in der Bibel, die gerade das Achten auf das Zeichen Gottes fordert :

Der Advent stellt uns die große Verheißung des Propheten Isaias vor Augen: „Siehe, die Jungfrau wird empfangen und einen Sohn gebären und ihn Emmanuel nennen.“ (Is 7,14) Der Evangelist Matthäus erklärt ausdrücklich, dass diese Verheißung durch die jungfräuliche Empfängnis Mariens in Erfüllung gegangen ist (Mt 1,23).


Die Verheißung ergeht an den König Achaz in einer Stunde höchster Not für das Königreich Juda. Der König von Syrien und der König des jüdischen Nordreichs haben sich verbündet und bedrohen Jerusalem. Isaias bietet dem König an, von Gott ein Zeichen zu erbitten, zum Beweis dafür, dass er Jerusalem beistehen wird: „Erbitte dir ein Zeichen vom Herrn, deinem Gott, in der Tiefe unten oder oben in der Höhe!“ Doch Achaz lehnt dies mit scheinbarer Demut ab: „Ich will nicht darum bitten und den Herrn nicht versuchen“, weil er kein Vertrauen auf die Hilfe Gottes hat und lieber auf ein politisches Bündnis mit den Assyrern seine Hoffnung setzt.
Darauf antwortet der Prophet: „So hört, ihr vom Haus Davids! Ist es euch nicht genug, Menschen lästig zu sein, da ihr auch noch die Geduld meines Gottes erschöpft? Darum wird der Allmächtige selbst euch ein Zeichen geben: Siehe, die Jungfrau wird empfangen und einen Sohn gebären und ihn Emmanuel nennen. Butter und Honig wird er essen, bis er versteht, das Böse zu verwerfen und zu erwählen das Gute. Denn bevor noch der Knabe versteht, zu verwerfen das Böse, zu erwählen das Gute, liegt verödet das Land, vor dessen zwei Königen dir graut.“

 

monika49 schrieb am 10.03.2010

Ja, Zeichen, die dann wirklich von Gott kommen sind ja gute Zeichen und Hinweise für unser Leben.

Denn auch die Maria hat ja das Zeichen von Gott nicht gefordert, sie war ja sicher die "überraschste Frau" in der gasamten Bibel, wie ich das so sehe, denn sie war in jungen Jahren bereits sehr gottesfürchtig und deshalb hatte sie auch keine Probleme damit und Gott hat sie deshalb auch erwählt die leibliche Mutter von Gottes Sohn zu werden.

Für mich persönlich heißt Glauben in erster Linie nicht Sehen, sondern eher Vertrauen auf das Wort Gottes, auf die Erfüllung seiner Verheißungen, das innere Zeugnis im Herzen, was vom Geist kommt und die Zuversicht für die Ewigkeit errettet zu sein. Auch die Hoffnung, auch selbst noch Menschen zu erreichen, die das Evangelium erkennen und ein Gott gefälliges Leben zu können.
Und wenn auf diesem Weg mir Zeichen und Wunder begegnen, dann werde ich sie prüfen, anhand von Gottes Wort allein.

Danke Euch für eure anregenden Gedanken und wünsche euch einen schönen Mittwoch voller Gnade.

Liebe Grüße von Monika

 

gartenliebhaberin schrieb am 11.03.2010

Es geht hier um die fordernde Haltung eines Menschen oder sogar eines Gläubigen Gott gegenüber, der Zeichen von Gott einfordert und dann als "Gegenleistung" dieses oder jenes tun will.

Gott, wenn Du mich unbeschadet aus dieser Situation herausbringst, dann will ich Dir treuer nachfolgen oder andere Beispiele.

Wir sollten von unserer Seite demütig sein und die Voraussetzungen schaffen, dass Gott mit uns sein kann. Und wenn wir in enger Gemeinschaft sind mit unseren Herrn und Gott und Vater, dann "leitet er uns mit seinen Augen", d. h. wir benötigen keine Zeichen mehr, sondern erkennen selbst, was in Übereinstimmung mit seinem Worte richtig ist und können den Lebensweg gehen, ohne Zeichen einzufordern.

Aber das schließt nicht aus, dass Gott in seiner Güte, Allmacht und Gnade uns auch ein Zeichen geben kann. Wir sehen z. B. bei Gideon die Unsicherheit seines schwachen Glaubens, weil er mehrere Zeichen forderte. Gott bekannte sich zu Gideon, weil er wohl in seinem tiefsten Herzen demütig und gottesfürchtig war. Wir als Gläubige in der Gnadenzeit haben den Heiligen Geist, der uns führt und leitet, wir leben durch Glauben und benötigen eine keine Zeichen.

 

monika49 schrieb am 11.03.2010

Danke hier allen noch mal für eure Beiträge, sie haben alle geholfen, das Thema zu durchleuchten.

Liebe faithhopetruth und Doro,

ihr habt es noch mal auf den Punkt gebracht und gut erklärt. Danke!

LG von Monika

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