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Weblog von hansfeuer
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Wem folgen?
21.03.2007 01:36
Jesus zu Simon: Du sollst von nun ab Petrus heissen (das heisst übersetzt Fels.) Hier ist nicht die Quantität von Bedeutung sondern
die Qualität. Es geht also nicht darum, ob Steinchen, Felsen, oder Felsenmann die richtige Originalübersetzung darstellt, es geht um
das Symbol für "darauf kann man bauen". Kein weicher sondern fester baufähiger Grund. Genau Du bist der Stein,
und auf diesen Felsen werde ich meine Gemeinde bauen.
Jesus ist der ECKSTEiN. Petrus der Fels.
Jesus: auf diesen Fels werde ich meine Kirche bauen.
Joh.21:
"Jesus zu Simon": Petrus liebst Du mich-- ja Herr
Jesus: Weide meine Lämmer!
"Jesus zu Simon": Petrus liebst Du mich-- ja Herr
Jesus: Weide meine Schafe!
"Jesus zu Simon": Petrus liebst Du mich-- Herr Du weisst alles, Du weisst dass ich DIch liebe
"´Jesus zu Simon/Petrus : Weide meine Schafe!
Jesus zu Simon Petrus: Komm folge mir!
"Jesus zu Simon/Petrus: Wo ich hingehe , dorthin kannst Du mir jetzt nicht folgen, aber später wirst Du nachkommen!
"Die Schlüssel des Himmelreiches gebe ich jetzt DIr!"
Joh.21:
Beim Fischen ziehen die Jünger das Netz aus dem Wasser,
Petrus aber zieht es bis ans Land, und das Netz zerreisst nicht.
Nicht die Jünger, nur Petrus zieht das Netz voll mit Fischen bis ans Land. Er allein!
Die Vollmacht für "seine, Jesu Kirche" ist nach katholischer Vorstellung also von Jesus selbst an Petrus übergeben.
Wer ist nun heute in der Nachfolge des Petrus... Petrus war Bischof von Rom... Paulus war ebenfalls in Rom tägig (ihnen war die Evangeilisierung der "nicht jüdischstämmigen" Heiden anvertraut)
Wir selbst müssen entscheiden wen wir als Hirten auf Erden
anerkennen wollen. Der Herr ist mein Hirte, sagt der Papst. Er hat die Kirche sicher zum Herrn zu begleiten. Der Papst ist der Hirte (Bischof) der Kirche des Erdkreises, so das katholische Verständnis. Es ist ein DIENST am Herrn und an der Kirche. So ist es zu verstehen. Die Nachfolge geht in der Sukzession bis auf Petrus zurück, mit Sitz ebenfalls in Rom. Jesus ist der Eckstein, den die Bauleute verworfen haben, auf dem der Tempel Gottes steht. Petrus ist der Fels auf den die Kriche bauen kann. Jesus selbst beauftragte also für seine Jünger in Petrus eine Person, die seine anderen Jünger im Glauben "stärken" sollte.
Es gibt keine Alternative zum WORT GOTTES und zu den Evangelien,
Nun kennen natürlich alle Religionsstifter und Konfessionen diese Schriftstellen und legitimieren sich im Kern damit, dass das Papsttum
nicht in der Nachfolge Petri stehe. Deshalb natürlich auch die Anfechtungen. Der Beweis allerdings kann nícht legitimiert erbracht werden. Er wird versucht zu erbringen durch abweichende Glaubens-
erfahrungen- und Verständnisse, die wiederum die "Abwendung" vom Nachfolger Petri rechtfertigen soll. Menschlich und individuell auch sehr verständlich in einem persönlichen Beziehungsglauben....
Die Legitimität ist letztlich aber selbst erteilt, durch Berufung auf eigene abweichende Interpretation von Schriftinhalten, Übersetzungen und Schriftverständnis, sowie die Verknüpfung mit eigenen Glaubenserfahrungen. Dem Papsttum also wiederum Untreue bzw. Unvereinbarkeit zur Schrift zur Last gelegt. Dies dient der Legitimation der Nicht-Nachfolge. Deshalb der Name "Protestantismus".
Die unterschiedliche Auslegung, Anwendung und Interpretation der Schrift- und Glaubensinhalte ist als odie Rechtfertigung. Man kann sich vorstellen, dass eben gerade dieser Prozess bereits bei Petrus hätte beginnen können. In der Tat beginnt er bereits bei Paulus und in der Frühkirche, der als "Verkündungsapostel" gleichsam von den meisten christlichen Bewegungen noch anerkannt wird. Nicht jedoch von allen. Bereits zu Paulus Zeiten gab es Abspaltungstendenzen.
Die katholische Kirche stützt sich auf die Legitimation der Nachfolge Petri, der von Jesus die "Schlüssel des Himmelreiches" anvertraut bekam. Das ist die Aussage der Schrift. So sieht es die katholische Kirche.
Andere Kirchen speisen ihre Legitimation aus unterschiedlicher und abweichenden Schriftdeutung, sowie die
Die katholische Kirche ist in der Sukzession (Nachfolge) durch Handauflegung und Weihe in der Nachfolge bis auf Petrus zurückzuführen, es gab immer wieder Abspaltungen, zuerst
von den Ostkirchen die sich auf eigene Tradition stützt, aber sehr viele Gemeinsamkeinten aufweist, so immer fort bis heute.
Zu den bis heute gültigen Aufspaltungen und Trennungen kam es, weil die unterschiedlichen Konzilien, und deren Erkenntnisse, Übersetzungen und Beschlüsse nicht allgemein geteilt wurden, und in der Folge dem Bischof von Rom (Papst) die Nachfolge schlicht verweigert wurde. Menschlich sehr gut verständlich. Auch nicht einfach falsch. Wie gesagt, bei einem persönlichen Gott, in dem jeder Gläubige in Beziehung steht. Dennoch eine Kirchenspaltung die bis heute nachwirkt, leider im Sinne der Einheit nicht positiv. Die Auswirkungen kann man jeden Tag in der christlichen Gemeinschaft nachvollziehen. Dennoch sind mir persönlich die unterschiedlichen Motive sehr einleuchtend. So ist die katholisch Kirche dennoch bemüht Einheit zu wahren, indem sie auch immer wieder Öffnungen praktiziert, die dennoch nicht im Ausschluss
mit den Glaubenserkenntnissen der Frühkirche enden können und dürfen. Der Nachfolgegedanke und Solidarität über den Zeitgeist hinaus, auch in der Kommunion mit vergangenen Generationen schliesst eben gerade dies aus. Dennoch können nicht andere christliche Kirchen von vornherein als "nicht christlich" verworfen werden.
Denn die christlichen Beziehungserfahrungen mit dem persönlichen Gott schliessen dies geradezu aus. Jeder Versuch dahingehend ist also eher kontraproduktiv. Da es zu einer gegenseitigen Bekämpfung christlicher Kirchen führt. Dies kann aber nicht im Sinne "christlicher Kirche" sein.
Der Papst (Joh. XXIII. "Die grössere Schuld tragen wir an der Trennung und Aufspaltung") Wenn eben die Mehrheit im gelebten Glauben so stark von den Evangelien abweicht, (wie z.B. zu Zeiten Luthers) und das noch dazu Repräsentanten der Kirche waren, ist das trennende Element wohl eher auf beiden Seiten zu suchen.
Der Faden führt von selbst auch zu anderen monotheistischen Religionen, also Islam, Jüdische Religion. Obwohl diese natürlich keine Entsprechung zu unserem Christlichen GlaubensVerständnis haben.
Wenn es nur einen Gott gibt, und daran glauben wir, wenn noch dazu diese Religionen sich ebenfalls auf Abraham gründen, heisst das, dass sie an diese eine NaturGottes glauben, die ihnen offenbart ist. Der RufName: JHWE (so nie sprachlich in der jüdischen Tradition benutzt), sondern lediglich im "Hallelu j a h", ADONAI, ALLAH, HERR des abrahamitischen Gottes aus jeweiliger sprachgeschichtlicher Tradition sich unterscheidet, Diese abrahamitischen Religionen aber gleichzeitig an des einen Gottes gerechtes EndGericht glauben, können sie nicht gut als "Ungläubige" im Bezug auf die Verheissungen der abrahamitischen Religionsoffenbarung gelten. In deren Tradition wir als Christen dennoch ebenfalls stehen. Jesus ist der Weg, der uns Christen eine Person Gottes m e h r zusammen mit dem Heiligen Geist zwei Personen m e h r offenbart hat.
Wir haben mehr Kenntnis von Gott. Wir haben die LIEBE GOTTES in GESTALT gesehen. Wir haben das Heilswerk JESU, dessen Auferstehung das Herz des Christentums ist. Das ist es, was wir m e h r haben. Dafür sind wir dankbar. Weil gerade das Heil JESU der eigentliche Durchbruch ist, und das spüren immer mehr Menschen. So bekennen sich z. B. weltweit 14.000.000 Menschen islamischen und buddhistischen Glaubens in ihrem StammGlauben dennoch zu Jesus als Gott. Abweichend (Islam) oder ergänzend (buddhismus) zu ihren Stammreligonen. Das sind alles Fragen, die mehr verwirren als erhellen können, deshalb empfehle ich nicht jedem diese Lektüre. Ich will niemanden seinen persönlichen Glauben anfechten und in Zweifel ziehen, am allerwenigsten einem Christen.
Hier die Analogien--------was nicht zu verwechseln ist mit Gleichheit!
Christen Muslime
Glaube an einen Gott Glaube an einen Gott
(abrahamitiesche Verheissung) (abrahamitische Verheissung)
Ein heiliges Buch Ein heiliges Buch
Gott regiert ewig Gott regiert ewig
Er hat die Welt erschaffen Er hat die Welt erschaffen
Er hat den Menschen erschaffen Er hat den Menschen erschaffen
Er ist der Richter des Menschen Er ist der Richter des Menschen
Allein Gott anbeten Allein Gott anbeten
Die Gebote Gottes halten Die Gebote Gottes halten
Gutes tun und Sünden bekennen Gutes tun und Sünden bekennen
Bei Gott Hilfe finden Bei Gott Hilfe finden
Bei Gott Vergebung erfahren Bei Gott Vergebung erfahren
Paradies oder Hölle Paradies oder Hölle
gleiches gilt für die Jüdische Religion! Noch mehr, wir beten im
Hallelu j ah zu JHWE, wie die jüdische Gemeinde. Die Wurzeln sind exakt die selben.
(dass die jüdische Religion Jesus bis heute g a n z verwirft ist natürlich für uns unannehmbar, ebenso das Prophetentum Christi im Islam.)
Unsere Glaubenswahrheiten sind so unweigerlich unterschiedlich, ja unser Gottesverständnis unterschiedlich, aber eben nicht völlig unterschiedlicher Bezugspunkte. "Die abrahamitischen Religionen!"
Sie glauben an den den einen Schöpfer und an den gerechten Gott Abrahams. Wir haben nicht die gleiche Vorstellng von Gott ja. Aber die
doch geimeinsame Gottesverheissung in Bezug auf Abraham bleibt eben bestehen. Noch mehr, Jesus erweitert selbst diese Abstammungsfrage, um die a l l e i n gültige Frage der Nachfolge. Sie kann auch nicht von Menschen aufgehoben werden.
Kommentare (7)
Gnosis?- was ist das
05.03.2007 16:44Was lehrt sie!
Das ist nicht einfach zu beschreiben,
existiert sie doch in einer ganzen Reihe von Manifestationen, die gewöhnlich ein wenig kon- und diffus waren, und sind, jedenfalls nach unserem Wissenstand, der freilich meist auf den Zitaten in den Schriften ihrer christlichen Gegner beruht.
So viel kann man aber sagen:
Es handelt sich um ein Gemenge aus Elementen, wie wir sie in der jüdischen Apokolyptik und im Platonismus finden:
Der Gnostiker fühlt sich in dieser Welt fremd und heimatlos., ist er doch eigentlich etwas Göttliches, ja Ausfluss (Emanation) Gottes selber.
Das kommt aber nicht zum Vorschein, solange der Mensch leibverhaftet und weltverliebt ist. Er muss also befreit werden.; und der Befreier ist der weltjenseitige Gott, der ihm das erlösende Wissen seiner eigentlichen (göttlichen) Natur schenkt.
Deshalb das Ziel des "Suchens nach geheimen Wissen", Wissen heisst griechisch "gnosis"!
Es ist in "Geheimschriften" enthalten, u.a. in solchen, die den Aposteln zugeschrieben wurden. Ein Teil der Gnostiker vertrat überdies deterministische und fatalistische Theorien:
Das Schicksal des Menschen ist von Anfang an vorbestimmt, unabhängig vom konkreten sittlichen Verhalten des Individuums.
Man sieht unschwer, wie solche Thesen in der allgemeinen Verunsicherung der Spätkultur (Parallelen zu heute eingeschlossen) gleissen und glitzern:
Sie sind sehr edel, sie zeugen von hoher Moral, sie haben den Glanz des Elitären. Gleichwohl bergen sie antichristliches, dem Christlichen tödliches Gift in sich.
Die gnostische Herausforderung gibt den Anstoß für die Entwicklung der kirchlichen Dogmatik. (Irenäus).
Sie weist die Lehre der Gnosis inhaltlich so ab:
Gott ist der Schöpfer aller Dinge, auch der Leib und das Fleisch sind mithin gut; Sittlichkeit beruht auf V e r a n t w o r t u n g und so auf des Menschen F r e i h e i t;
das Heil ist kein mythischer Selbstläufer, sondern Ertrag geschichtlicher Ereignisse, auch eigener geschichtlicher Ereignisse.
Die christliche Theologie bleibt allen Anfechtungen zum Trotz auf dem Boden dieser Erde und widersteht dem Glanz fraglicher Frömmigkeit. Jesus Christus verweist immer wieder auf die "befreiende Wirkung" seiner, im
B e i s p i e l und s e i n e m geschichtlichen H a n d e l n verkündeten Heilsbotschaft.