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Gottes wunderbare Treue und Liebe
Dieser Weblog wird von gartenliebhaberin moderiert.
Freude
28.06.2010 19:22
Psalm 37: Ein freudevolles, friedevolles und fruchtbares Leben
Wer diesen Wunsch für sein Leben hat, dem zeigt Psalm 37, wie er dazu gelangen kann.
«Erzürne dich nicht über die Übeltäter. - Erzürne dich nicht über den, dessen Weg gelingt, über den Mann, der böse Anschläge ausführt! Stehe ab vom Zorn und lass den Grimm! Erzürne dich nicht!» (V. 1.7.8)
Das Wort «erzürnen» umfasst in seiner Bedeutung auch Dinge wie Erregung, Ärger, Gereiztheit und Verdruss. In diesem Sinn kommt es in Sprüche 24,19 nochmals vor: «Erzürne dich nicht über die Übeltäter.» Wie leicht kann man sich ärgern oder aufregen, wenn man daran denkt, wie es in der Welt zu und her geht. Aber anstatt darüber in Zorn zu geraten, sollten wir uns daran erinnern, dass Gott immer noch auf dem Thron ist und dass nichts geschieht, ohne dass Er es zulässt. Er wirkt auf geheimnisvolle Weise hinter der Szene, damit sich alle seine Vorsätze erfüllen.
«Vertraue auf den Herrn und tue Gutes» (V. 3)
Wie nötig haben wir, die Lektion zu lernen, einfach in jeder Situation und zu allen Zeiten auf Ihn zu vertrauen.
In Sprüche 3,5 wird uns auch gesagt: «Vertraue auf den Herrn mit deinem ganzen Herzen, und stütze dich nicht auf deinen Verstand.»
«Ergötze dich an dem Herrn» (V. 4)
Wir haben es nötig, unsere Wonne und unsere Freude am Herrn Jesus Christus zu finden. Doch um so weit zu kommen, müssen wir Ihn besser kennen lernen. Indem wir das Wort Gottes lesen und darüber nachdenken, lernen wir seine Herrlichkeiten und Schönheiten kennen und beschäftigen uns damit.
«Befiehl dem Herrn deinen Weg» (V. 5)
Indem wir uns am Herrn freuen, wird es uns leichter fallen, uns für die Weisung und Führung in jedem Bereich unseres Lebens auf Ihn zu stützen. Weil wir wissen, dass Er für uns besorgt ist, können wir alles seinen Händen überlassen.
Wir wissen nicht, was der morgige Tag bringen wird, aber wir wissen, dass Er das Morgen in seiner Hand hält. Wir können sagen: «Den festen Sinn bewahrst du in Frieden, in Frieden; denn er vertraut auf dich» (Jes. 26,3).
«Vertraue still dem Herrn (oder: Sei still im Herrn) und harre auf ihn!» (V. 7)
Von allen fünf Aufforderungen ist diese wohl am schwierigsten zu praktizieren. Im Allgemeinen warten wir nicht gern auf etwas. Doch Gott kommt nie zu früh und nie zu spät. Er kommt immer genau zur rechten Zeit. Wie gut ist es, wenn wir in seiner Gegenwart still werden und es Ihm überlassen, seinen Willen auszuführen.
Doch das bedingt von unserer Seite, dass wir trotz unseres ausgefüllten Terminkalenders Zeit reservieren, in der wir die täglichen Probleme, Kümmernisse und Sorgen beiseite legen, um mit dem Herrn allein zu sein.
Wenn wir diese fünf Punkte beachten und befolgen, wird der Segen nicht ausbleiben, und zwar nicht nur für uns, sondern auch für unsere Mitmenschen. Vor allem aber wird dadurch der Herr verherrlicht.
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Fischfang - Gebetserhörung
03.04.2010 08:15Der Fischfang
In einem Dorf auf Neufundland herrschte große Niedergeschlagenheit. Die Einwohner, die hauptsächlich vom Fischfang lebten, hatten in jenem Jahr fast nichts gefangen. Drei Viertel der Fangzeit waren bereits verstrichen und vor ihnen lag der Winter mit Hunger und Not.
Da setzte der Pfarrer der kleinen Gemeinde für den bevorstehenden Mittwoch eine Gebetsversammlung an. „Lasst und“, sagte er, „in unserer Not zu Gott gehen und Ihn um Hilfe anrufen!“ Am Mittwochabend war die Kirche gedrängt voll. Nach Verlesung einiger Schriftstellen beteten mehrere der Anwesenden laut zu Gott und klagten Ihm die Not des ganzen Dorfes.
Nach der Gebetsversammlung war die Stimmung zunächst recht zuversichtlich. Doch schon am nächsten Morgen war die lähmende Mutlosigkeit wieder da. Nur ein einziger Fischer fuhr mit seinem Knecht hinaus zum Fang. Es war James P., ein durch seinen Unglauben im ganzen Ort bekannter Mann.
Er war zwar in der Gebetsstunde gewesen, aber hatte es laut eine Torheit genannt, um Fische zu beten. Und jetzt fuhr er hinaus, um zu beweisen, dass es nichts zu fangen gebe. – Aber was geschah? Kaum hatten die beiden ihre Netze ausgeworfen, als sie auch schon Fische in Menge finden! Nach zwei Stunden kehrten sie voll beladen in den Hafen zurück. Mit Windeseile verbreitete sich die Nachricht von dem reichen Fang, und schon bald war der Hafen von Fahrzeugen aller Art belebt. Jedes kehrte an diesem Tag schwer beladen zurück, und so blieb es bis zum Ende der Saison.
Auf James P. aber hat der wunderbare Fischzug einen unauslöschlichen Eindruck gemacht. Unter der Wirkung dieses Ereignisses brach er vor Gott zusammen. Er wurde ein neuer Mensch, der dem Herrn mit ganzem Herzen nachfolgte. Die Bibel lehrt uns kein Wohlstandsevangelium. Aber Gott kann auch heute solch ein Wunder benutzen, Menschen zu bekehren.
(aus: Folge mir nach - Heft 8/2008)