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Gottes wunderbare Treue und Liebe

Dieser Weblog wird von gartenliebhaberin moderiert.

Seelsorge

01.09.2011 06:20

Bibelstellen: 1. Mose 40,5-8


"Und Joseph kam am Morgen zu ihnen [die beiden anderen Gefängnisinsassen] und sah sie, und siehe, sie waren missmutig. Und er fragte die Hofbeamten des Pharaos, die mit ihm im Haus seines Herrn in Gewahrsam waren, und sprach: Warum sind eure Angesichter heute so trübe? Und sie sprachen zu ihm: Wir haben einen Traum gehabt, und da ist niemand, der ihn deutet. Und Joseph sprach zu ihnen: Sind die Deutungen nicht Gottes? Erzählt mir doch" (1. Mose 40,5-8.


Der unschuldige Joseph war mit zwei anderen im Gefängnis. In den oben genannten Versen sehen wir, wie er Seelsorge betreibt. Gefängnisseelsorge - wenn man so will. Jedenfalls sehen wir ein paar Punkte, die wichtig für jede Art von Seelsorge sind.


Joseph hatte einen Blick dafür, wie es den anderen geht. Er bermerkte sofort, dass die zwei anderen Gefangenen missmutig waren. Haben wir einen Blick für andere oder sind wir nur mit uns selbst beschäftigt?



Joseph fragte auch nach, wie es den anderen geht. Das war keine Pro-forma-Frage, sondern sie wurde aus echtem Interesse geboren. Es ist nicht so, wie schon mal gesagt wird, dass das Fragen nach dem Wohlergehen nichts bringt.



Joseph ermunterte zum Reden. Er sagte: "Erzählt mir doch." Eine gute Aufforderung in der Seelsorge!



Joseph hörte zu. Er ließ die beiden ausreden, er unterbrach sie nicht. Er hörte interessiert zu. Das ist durchaus nicht nebensächlich, sondern in der Seelsorge sehr wichtig.



Joseph war sich bewusst, dass nur Gott helfen kann. Er sagte: "Sind die Deutungen nicht Gottes?" Es war ihm klar, dass Gott hier helfen musste. Und das sollte auch uns klar sein.



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Das zweite Kommen des Herrn

01.09.2011 22:41

Wenn du dir die Mühe machst, die Schrift zu untersuchen, wirst du feststellen, dass in den 27 Teilen, aus denen das Neue Testatment zusammengesetzt ist, nicht weniger als 22 über die Wiederkunft des Herrn zu dir sprechen. Alle Evangelien, die Apostelgeschichte, jeder Brief von Paulus (mit Ausnahme von drei), Jakobus, Petrus, Judas, Johannes (außer die beiden kleinen Briefe) und die Offenbarung bestätigen dies. So wird in fast jedem Teil der neutestamentlichen Schriften uns seine Wiederkunft immer wieder vorgestellt, die wir täglich erwarten sollten.


Doch warum die Ausnahmen und welcher Art sind sie? Die Ausnahmen sind folgende: die Briefe an die Galater, Epheser und an Philemon und die kleineren Briefe von Johannes. Diese weisen nicht auf das zweite Kommen des Herrn hin, und der Grund ist, denke ich, nicht weit zu suchen.


Warum nicht bei den Galatern? Weil sie den Wert seines ersten Kommens nicht verstanden. Ihnen war das Evangelium und die Erlösung nicht klar. Sie wollten durch Gesetz und Werke gerettet werden, weshalb Paulus von vorne anfangen musste und ihnen den Wert und die Wirksamkeit von Christus' erstem Kommen erklären musste.


Und warum nicht den Ephesern? Weil du hier genau am anderen Ende der Linie der Wahrheit bist. Die glückliche Wahrheit, die im Epheserbrief entfaltet wird, ist die, dass der Gläubige schon „angenehm gemacht ist in dem Geliebten“; denn das zweite Kapitel teilt mit: „Gott aber, der reich ist an Barmherzigkeit, wegen seiner vielen Liebe, womit er uns geliebt hat, als auch wir in den Vergehungen tot waren, hat uns mit dem Christus lebendig gemacht - durch Gnade seid ihr errettet - und hat uns mitauferweckt und mitsitzen lassen in den himmlischen Örtern in Christo Jesu.“ Der Christ und Gläubige wird gemäß der Wahrheit des Epheserbriefes als in Christus gesehen, wo Christus ist, in den himmlischen Örtern.


Philemon ist ein liebenswürdiger, kleiner pastoraler Brief von dem geliebten Apostel an einen Herrn über einen entlaufenen Sklaven, den er zu seiner Aufgabe zurückschickt. Eine sehr schöne und gute Sache, und deshalb sollten wir von Paulus nicht erwarten, in diesem Zusammenhang auf das zweite Kommen des Herrn zu sprechen zu kommen.


Die zwei kleineren Briefe von Johannes beschäftigen sich ebenso mit speziellen Anweisungen, die an Einzelne gerichtet sind.


[Übersetzt aus dem Englischen - "Behold the Bridegroom"]


W.T.P. Wolston



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