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Gottes wunderbare Treue und Liebe
Dieser Weblog wird von gartenliebhaberin geführt.
04.09.2010 11:14 Leere
Ein Verein, der sich mit der Betreuung und Heilung von Alkoholikern befasst, schrieb in seinem Jahresbericht, daß der Alkoholkonsum bei Jugendlichen weniger durch Arbeitslosigkeit hervorgerufen werde als durch Leere und Inhaltslosigkeit des Lebens.
Wie trifft das doch auch aktuell auf die jetzige Zeit zu. Wenn man sich von Gott abgewandt hat, kann es auch nicht anders sein, als dass der Mensch halt- und ziellos nach jedem "Strohhalm" greift, der sich ihm bietet, und seien es die schädlichsten und verwerflichsten Dinge.
Für den, der gewohnt ist, das Leben nicht "von unten", aus der irdischen Sicht, sondern "von oben", von Gottes Seite aus, zu betrachten, redet die Sucht vieler Menschen, die Haltlosigkeit anderer und die zunehmende Kriminalität eine deutliche Sprache.
Ist unter den Usern jemand, der auch in seinem Herzen eine solche Leere verspürt?
Das einzige Heilmittel ist, dass Du mit Deiner Ausweglosigkeit und dem Lebensüberdruss zu Gott kommst.
Der Mensch sucht von sich aus Gott zwar nicht, sonst käme er ja nicht in diese Lage. Gottes Wort sagt: "Da ist keiner, der verständig ist, da ist keiner, der Gott sucht" (Römer 3,11).
Aber Gott sucht den Menschen, und das ist Gnade. Ohne Gott und ohne Jesus Christus, den Sohn Gottes, kann im Grunde genommen niemand wirklich glücklich werden; denn Gott ist die Quelle alles Segens, aller Freude, alles Glücks.
Der Mensch sucht und findet in diesem Leben nicht das, was ihm Ruhe gibt. Ruhe finden kann er nur bei Gott, der ihn geschaffen und ihm das Leben geschenkt hat.
Wen da dürstet, der komme; wer da will, nehme das Wasser des Lebens umsonst. ( Offenbarung 22,17)
Kommentare
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gartenliebhaberin schrieb am 04.09.2010
Komm zum Kreuz mit Deinen Lasten
Erlösungslied
1. Komm zum Kreuz mit Deinen Lasten,
müder Pilger du.
Bei dem Kreuze kannst Du rasten,
da ist Ruh’.
2. Unter des Gerichtes Ruten
sieh am Kreuzesstamm
für dich dulden und verbluten
Gottes Lamm!
3. An dem Kreuze trug der Reine
deiner Sünde Lohn.
Sieh, wie liebt dich dieser Eine,
Gottes Sohn!
4. Da stillt Er dein heiß Verlangen,
heilet deinen Schmerz;
Frieden wirst du da empfangen,
müdes Herz.
5. Trost, Vergebung, ewges Leben
fließt vom Kreuz dir zu:
bei dem Kreuz wird dir gegeben
Himmelsruh.
(Erlösungslied, Autor: Johanna Meyer (1851 - 1921))
gartenliebhaberin schrieb am 05.09.2010
Johanna Meyer (* 1851 in Schangnau; † 1921) war eine Schweizer Lehrerin und christliche Liederdichterin.
Johanna Meyer war die älteste Tochter des Pfarrers Johann Ludwig Albert Meyer aus Schangnau im Emmental. Nach dem frühen Tod des Vater zog die Familie nach Bern. Hier erhielt sie ihre Ausbildung als Lehrerin und unterrichtete danach als Primarlehrerin in der freien Mädchenschule Bärenhöfli in Bern. Sie war hochbegabt und sprach ausser Deutsch, Französisch und Italienisch auch Englisch.
Johanna Meyer arbeitete ehrenamtlich in der Sonntagschul- und Blaukreuzarbeit und wurde einer der wichtigsten Mitarbeiterinnen von Pfarrer Arnold Bovet. Bovet, einer der führenden Leute des Blauen Kreuzes, suchte für seine Arbeit unter den Trinkern besonders geeignete Lieder. Er wählte Melodien aus und Johanna Meyer schuf die Texte dazu. Viele Lieder übersetzte sie aber auch aus dem englischen, u.a. solche von Ira David Sankey. Sie arbeitete zusätzlich für Dr. Eduard Blösch, den Begründer des Berner Kindersonntagblattes und war, wie Bovet, eine Zeitgenossin von Franz Eugen Schlachter. Infolge eines Herzschlages verstarb sie 1921 überraschend. Sie liegt begraben in Stein am Rhein.