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Dieser Weblog wird von gartenliebhaberin geführt.

30.07.2010 11:46 stalking

Wikipedia:


Eine erste wissenschaftliche Definition erfolgte durch Zona et. al. (1993), welche Stalking als „obsessives und unnormal langes Muster von Bedrohung durch Belästigung gegen ein bestimmtes Individuum gerichtet“ bezeichnet.[1] Meloy und Gothard führten 1995 den Begriff „obsessives Verfolgen“ ein, um den psychiatrischen Aspekt hervorzuheben.[2] Damit wurde zudem an die ursprüngliche Bedeutung in der Jagdsprache angeknüpft.


Pathe und Mullen (1997) sehen im Stalking eine „Verhaltenskonstellation, in der eine Person der anderen wiederholt unerwünschte Kommunikation oder Annäherung erzwingt“. Westrup (1998) nannte als Merkmale von Stalking: „Das Verhalten trifft mehrmals auf und zielt auf eine bestimmbare andere Person, es wird als unerwünscht und grenzverletzend wahrgenommen und kann Angst und Beklemmung auslösen.“[3]


Meloy (1998)[4] wie auch Stieger, Burger und Schild (2008)[5] verwenden folgende Definition: Um als Stalkingopfer kategorisiert zu werden, müssen mindestens zwei verschiedene, die Privatsphäre verletzende (intrusive) Verhaltensweisen berichtet werden, wobei diese mindestens 2 Wochen andauern und Angst auslösen mussten.


Begriffsgeschichte [Bearbeiten]
Das englische Wort to stalk bedeutet in der Jägersprache „jagen, hetzen, steif gehen, stolzieren“ (aus dem Gälischen „stalc“ oder dem Substantiv „stalcaire“ = Jäger, Falkner). Im Englischen bedeutet to stalk unter anderem heranpirschen, jagen; daraus abgeleitet: verfolgen;. „Stalking“ bedeutet in der deutschen Sprache übertragen „Nachstellen, Verfolgen, Psychoterror“.



Frage:


Wenn jemand aus dem Bekanntenkreis täglich langsam an meinem Haus vorbeifährt, um mein Haus und Umgebung zu beobachten, ist das schon Stalking? Eigentlich nicht, aber ich fühle mich trotzdem irgendwie belästigt.


Was meint Ihr?


Kommentare

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gartenliebhaberin schrieb am 30.07.2010

Also, er fährt nicht nur täglich, manchmal sogar mehrmals täglich vorbei, sondern geht auch über meine Garagenzufahrt (mein Grundstück) zu dem in meinem Garten stehenden Versammlungsgebäude, beobachtet meine Terrasse etc.. Das ist mir alles irgendwie äußerst unangenehm, ich weiß auch nicht, warum. Es ist ein Privatweg, es besteht kein grundbuchamtlich eingetragenes Wegerecht.

 

gartenliebhaberin schrieb am 30.07.2010

Lachhhhhhhhhhh, die Vorschläge sind wenig christlich!

Aber ich meine, dass dieser Mann an einer etwas gestörten Persönlichkeitsstruktur mit Kontrollsucht leidet ..............

 

jmr schrieb am 30.07.2010

Was würde Jesus tun?

 

gartenliebhaberin schrieb am 30.07.2010

Weiß nicht, ist ja mein Haus, gehört mir alles drumherum ...............

vielleicht hat er ja auch Langeweile ..............

aber trotzdem kommt mir alles suspekt vor, muss mir etwas überlegen .........

 

jmr schrieb am 30.07.2010

Hast du schon darüber gebetet?

 

gartenliebhaberin schrieb am 30.07.2010

@jmr

Ja, habe ich, aber er kommt trotzdem .............

Ich glaube, dass ich mich jetzt genug geärgert habe und ein persönliches Gespräch suchen sollte ..............

Es ist ja so, dass ich wegen meiner Berufstätigkeit das nicht gemerkt habe, erst jetzt ist es mir aufgefallen, weil ich meinen Urlaub zu Hause verbracht habe bzw. vor einigen Wochen war ich 14 Tage arbeitsunfähig.

Deshalb möchte ich einen Sichtschutzzaun setzen mit den höchsten Elementen, die es gibt ............ lachhh 180 cm x 200 cm

 

jmr schrieb am 30.07.2010

Es gibt noch höhere...dann mußt du allerdings die Nachbarn um Erlaubnis fragen...
Vielleicht ist er auch nur verliebt in dich...möchte dir den Hof machen?

 

Blauzunge schrieb am 30.07.2010

Ich würde auch vorschlagen da erst mal drüber zu beten das du auch innere ruhe hast und denn würde ich mit der Person reden was er damit bezweckt oft ist es hilfreich die Aussprache wenn du nichts machts kannst du ein psyisches wrack oder depressiv werden das ist es nicht wert. also handle auch wenns hart klingt

 

gartenliebhaberin schrieb am 30.07.2010

Dieser Mann hat eine reduzierte Hemmschwelle, bei persönlichen Gesprächen kommt er mir sehr nahe auf Tuchfühlung. Ich hasse das, gehe dann immer einen Schritt zurück, er kommt dann nach.

@jmr

Nee ...., will ich nicht hoffen, er ist verheiratet ................

 

jmr schrieb am 30.07.2010

Hallo...du bist doch sonst so taff!!!!
Dann sagst du ihm ganz klar, dass du das nicht willst.
Abgrenzung sollte für dich doch kein Fremdwort sein...

 

Blauzunge schrieb am 30.07.2010

Dann würde ich einen bekannten mitnehmen wenn er wieder um dein haus schleicht du hast doch bestimmt eine übernachtungsmöglichkeit für einen bekannten und wenn der wieder kommt dann nimmst ihn mit dann ist er vielleicht eingeschüchtert und unterläßt das für die zunkunft

 

gartenliebhaberin schrieb am 30.07.2010

@blauzunge


Ich glaube schon, dass es sehr wichtig ist, dass ich innerlich ruhig werde, weil ich augenblicklich noch sehr wütend bin, ärgerlich und irgendwie hilflos, weil ich persönlichen Auseinandersetzungen lieber aus dem Weg gehe, bin nicht so, wie ich wirke, bin eher zu rückhaltend.

Aber Zeuge ist schon wichtig, habe auch schon an eine Überwachungsanlage gedacht, das ist aber alles nicht so billig.

 

gartenliebhaberin schrieb am 30.07.2010

Irgendwie alles dooooooof, deshalb würde ich am liebsten wegziehen, wahrscheinlich fahre ich morgen nach Bad Sassendorf und Soest, um mir mal was anzuschauen. Mein ehemaliger Chef (aus Altersgründen ausgeschieden), der mich im Büro fast jede Woche anruft, ärgert mich schon mit Bad Sassendorf,die hätten dort Rennstrecken für Rollis und Gehwagen .....

 

Blauzunge schrieb am 30.07.2010

Aber weglaufen ist auch keine lösung manchmal muss man sich den problemen stellen manchmal muss man jemanden auch die meinung sagen das hat auch was mit nächstenliebe zu tun du machst dich und du kaputt bist machst du andere kaputt ich weiß wie das ist spreche aus erfahrung und wenn du wegziehst dann kommen irgendwann die gedanken warum habe ich mich rausekeln lassen das ist auch nicht gut.

 

gartenliebhaberin schrieb am 30.07.2010

@blauzunge

Du hast mein Problem erfasst, deshalb befinde ich mich auch gefühlsmäßig in einem Zweispalt. Aber ich bin konfliktscheu. Was soll ich denn sagen: Hallo, was machst Du eigentlich täglich bei mir auf dem Grundstück? Ich möchte das nicht, könntest Du Dich bitte zurückhalten? Dann wird u. U. anderen gegenüber behaupten, dass ich unter Einbildungen leide!? Deshalb muss ich schon irgendwie Beweise haben.

 

lenkapenka schrieb am 30.07.2010

em ja das ist stalking...mit denen reden , ist nicht so hilfreich, wird zumindestens von speziallisten nicht empfohlen...

 

jmr schrieb am 30.07.2010

Du bist konfliktscheu?
Du?
Was ist denn los mit dir?

 

Blauzunge schrieb am 30.07.2010

an jmr

jder hat eine andere prägung man sollte nicht immer von sich schließen du bist senibel du kannst auch nicht aus deiner haut raus.

 

Blauzunge schrieb am 30.07.2010

hole dir denn hilfe habe mal im fernsehen gesehen das die sich hilfe bei eine dedektei geholt haben und der wurde auch zum schluß verurteilt weil er es zu bunt getrieben hat

 

Lydia1986 schrieb am 30.07.2010

Ob es nun Stalking per Definition ist, was er da macht, oder nicht, ist ja ziemlich zweitrangig. Fest steht, dass er grenzüberschreitend aggiert und Du Dich damit unwohl fühlst.

Der erste Schritt wäre ihn mal direkt darauf anzusprechen, wie Du ja schon selbst gesagt hast: "Hab Dich in letzter Zeit öfter hier gesehen, was machst Du denn hier?" Wenn er darauf reagiert, wie schon befürchtet, dass er behauptet, er würde da nicht tun, dann sag ihm trotzdem direkt, dass Du das nicht möchtest und er das lassen soll. Am besten sollte auch ein Zeuge dabei sein. Das kannst Du ja arrangieren. Dieser Schritt der direkten Abgrenzung ist aber nötig, falls es noch weitergehen sollte, dass Du nachweisen kannst, dass Du ihm gesagt hast, dass Du sein Verhalten nicht möchtest.

Vielleicht reicht das schon. Ich stimme lenkapenka zu, dass Du ihm dannach keinerlei Interesse entgegenbringen solltest, wenn sich sein Verhalten nicht ändert.
Und ganz, ganz wichtig in solchen Fällen ist, dass Du protokollierst, wann er Dich wo beobachtet. Einfach aufschreiben. In Stalkingfällen löschen die Opfer auch oftmals Nachrichten und so weiter, was sehr verständlich ist, aber im Nachhinein schlecht, weil dann eine Belästigung schlecht nachgewiesen werden kann. Solche Protokolle gelten im Allgemeinen auch als große Hilfe zu Beweisführung, weil sie Anhaltspunkte bieten, die der Stalker dan erstmal wiederlegen müsste.

Ich wünsche Dir aber, dass das alles nicht so weit geht!

 

gartenliebhaberin schrieb am 30.07.2010

@jmr

Ja, ist so, im real life bin ich eher schüchtern, ja, vor allen Dingen bei so einem Quatsch, den ich privat mitmache. Er könnte ja im Bekanntenkreis den Spieß herumdrehen und behaupten, dass ich aus einem Wunschdenken heraus, einen Mann haben zu wollen, ihn täglich bei mir sehen würde und ich mir das zusammenspinnen würde. Insofern muss ich schon aufpassen.

Also, ich werde jetzt mal 4 Wochen konsequent für mein Problem beten.

Danke für alle Ratschläge und Hinweise!

 

Cuin schrieb am 30.07.2010

Wenn er so um dein Haus schleicht, dann nimm dir ein Fernglas und tu so als wenn du jeden SEINER Schritte beobachtest. Mal sehen, was er dann dazu sagt. Sonst solltest du mal bei der Polizei anfragen, was man machen kann und ob es dort einen Fachdienst oder einen Stalking Berater gibt.
Beten kann auch helfen, zumindest beruhigt es die Nerven........

 

jmr schrieb am 31.07.2010

War er wieder da?

 

gartenliebhaberin schrieb am 31.07.2010

Gestern und vorgestern war ich so "böse" und habe meinen Ford Mondeo etwas schräg in die engste Stelle der Garageneinfahrt geparkt, so dass er rechts und links vom Wagen kaum bis gar nicht vorbei konnte. Er ist dann gestern und vorgestern langsam am Haus vorbeigefahren, so dass er Einsicht nehmen konnte in die Einfahrt und ist dann nicht auf' mein Grundstück gekommen. Eigentlich muss er es jetzt schon kapiert haben, dass ich seinetwegen den Wagen schräg in die Einfahrt gesetzt habe, quasi als Barriere. Heute wollte ich eigentlich nach Bad Sassendorf, aber in Bochum ist die B1/A 40 gesperrt, ich hätte eine lange Umleitung fahren müssen. Dazu hatte ich keine Lust. Aber trotzdem war ich ständig unterwegs, zum Baumarkt, zu Real und etwas shoppen in der Stadt. Insofern kann ich heute nichts beanstanden. Ich habe bei einem "Fritzen" angerufen, der Gebäude und Personen observiert, er nimmt für 1 Std. 60 Euro plus Mehrwertsteuer. Eine Videoüberwachungsanlage für den Außenbereich kostet in der einfachen Ausführung 2.600 Euro plus Mehrwertsteuer. Dafür bekomme ich auch einen schönen Sichtschutzzaun, möchte gerne Bankirai-Holz haben, mal schauen. Montag muss ich ja wieder voll arbeiten, mal sehen, was sich evtl. so ergibt.

Danke für die freundliche Nachfrage!

 

jmr schrieb am 31.07.2010

Ja...sie war ernsthaft gemeint.
Es sind keine guten Gefühle die du da durchmachst...
Ein Bankiraizaun?
Das wird sehr teuer...Lärche ist doch eine gute Alternative.
Bin zu weit weg, ansonsten hätte ich bestimmt etwas für dich...

 

gartenliebhaberin schrieb am 01.08.2010

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Cuin schrieb am 02.08.2010

Ich denke, Barrieren aufzubauen und dafür viel Geld auszugeben, kann nicht wirklich die Lösung sein. So lange er sich im öffentlichen Raum aufhält, ist es schwierig, ihm beizukommen. Sobald er aber privaten Grund betritt, darf man von Gegenmaßnahmen Gebrauch machen. Taucht er auf deinem Land auf, stelle ihn ( am besten in Gegenwart eines Dritten bzw. Zeugen) zur Rede und mache ihm klar, dass seine Anwesenheit nicht erwünscht ist. Mache ihm weiter klar, dass er im Zweifelsfall eine Unterlassungsklage bekommt. Verstößt er dagegen, wird es teuer für ihm.
Schonung ist bei Stalkern und anderen Triebtätern nicht angebracht. Da hilft nur Härte und Konsequenz.

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