Christ sucht Christ - Die Singlebörse für Christen - Partnersuche und Partnervermittlung für Christen
Gottes wunderbare Treue und Liebe
Dieser Weblog wird von gartenliebhaberin moderiert.
„Die Christen müssten mir erlöster aussehen …“
28.08.2011 15:10
"Die Christen müssten mir erlöster aussehen. Bessere Lieder müssten sie mir singen, wenn ich an ihren Erlöser glauben sollte." So hat der Philosoph Friedrich Nietzsche über die Christen geurteilt. Eigentlich hätte er es wissen müssen. Denn Nietzsche wuchs in einem Pfarrhaus auf. Nach seiner Konfirmation besuchte er bis zum Abitur ein kirchliches Begabten-Internat in Naumburg. Aus nächster Nähe hat er christlichen Glauben und christliches Leben in seiner Jugend miterlebt. Überzeugt hat ihn das alles nicht. Im Gegenteil: Später wurde er einer der leidenschaftlichsten Bekämpfer des Christentums.
Oft frage ich mich: Wie könnten heute kritische Menschen von dem Erlöser überzeugt werden, zu dem ich mich als Christ bekenne? Ich glaube allerdings nicht, das ich erlöster aussehen oder schmissigere Lieder singen müsste, damit andere Menschen mir mein Christsein abnehmen. Man kann nach außen freundlich lächeln und den "Strahlemann" abgeben - und tief im Innern dennoch ein unglücklicher oder unzufriedener Mensch sein. Nein, ich möchte mir keine fromme Maske aufsetzen oder mich stets gut gelaunt präsentieren müssen, damit Menschen interessiert an meinem Glauben sind.
Das entscheidende Erkennungszeichen der Christen ist die Liebe. Ihre Herzlichkeit und Freundlichkeit, mit der sie einander begegnen. Und das sensible Gespür für die Sorgen und Lasten, die andere in ihrer Mitte zu tragen haben. So hat es Jesus selbst seinen Jüngern eingeschärft. Im Johannesevangelium sagt er: Daran wird jedermann erkennen, dass ihr meine Jünger d.h. Anhänger seid, wenn ihr euch untereinander liebt (Johannes 13,35).
Ich male mir aus, wie anders das Leben von Friedrich Nietzsche wohl verlaufen wäre, wenn er solchen Christen begegnet wäre, die selbst seine schärfsten Attacken gegen das Christentum noch mit geduldiger Liebe ausgehalten hätten. Vielleicht wäre dann aus dem scharfzüngigen Spötter ein menschenfreundlicher Bekenner des christlichen Glaubens geworden.
Datum: 20.02.2006
Autor: Klaus Jürgen Diehl
Kommentare (1)
Problempaket für die nächste Generation
28.08.2011 13:14Bundesbildungsministerin Annette Schavan (CDU) fordert, dass Deutschland und die anderen EU-Staaten nach ihren Rettungsmaßnahmen für Banken und den Euro massiv Geld in die Zukunftsperspektiven junger Menschen investieren.
Die junge Generation sei "damit konfrontiert, dass in der EU riesige Schulden angehäuft sind, dass zu wenig Ressourcen auf Innovation verwendet werden und nahezu alle Länder eine schwierige demografische Entwicklung" hätten, warnte Schavan in einem Gespräch mit dem Nachrichten-Magazin "Der Spiegel". Viele Jugendliche protestierten, "weil sie den Eindruck haben, dass ihre Zukunftschancen gefährdet sind".
Die nächste Generation erwarte ein "gewaltiges Problempaket". Gerade wegen der Schuldenkrise müssten Regierungen "die Kraft finden, massiv in die deutsche und europäische Jugend zu investieren". Gelinge das nicht, dann werde es kulturell, ökonomisch und sozial "zappenduster".
Den aktuellen Streit um die Zukunft der deutschen Hauptschulen stufte Schavan als nachrangig ein. Die wichtigsten Aufgaben der Bildungspolitik seien es, jungen Menschen eine berufliche Perspektive zu geben und für Lehrpläne und Bildungsinhalte zu sorgen, die sie auf das 21. Jahrhundert vorbereiteten.