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Wohin ich gehe, den Weg dorthin kennt ihr

17.05.2012 19:37

„Nachdem Jesus, der Herr, dies zu ihnen gesagt hatte, wurde er in den Himmel aufgenommen“... Die Glieder des Leibes Christi müssen ihrem Herrn, ihrem Haupt, folgen, der heute in den Himmel aufgestiegen ist. Er ging hin, um einen Platz für uns vorzubereiten (Joh 14,2), uns, die wir ihm nachfolgen, damit wir wie die Braut des Hohenliedes sagen können: „Zieh mich her hinter dir“ (1,4)...


Wollen wir ihm nachfolgen? Wir müssen auch den Weg bedenken, den er uns dreiunddreißig Jahre lang aufgezeigt hat: einen sehr bitteren Weg der Armut und Entäußerung. Wenn es uns gelingen soll, mit ihm emporzukommen über alle Himmel, müssen wir den ganz gleichen Weg gehen. Auch wenn alle Lehrer verstorben und alle Bücher verbrannt wären, fänden wir in seinem heiligen Leben immer genügend Belehrung; denn er selber ist der Weg, er und kein anderer (Joh 14,6). Lasst uns also diesen Weg gehen.


Wie der Magnet Eisen anzieht, so zieht der liebenswürdige Christus alle Herzen an sich, die er berührt hat. Das von der Kraft des Magneten erfasste Eisen wird über seine natürlichen Möglichkeiten hinausgehoben, es folgt dem Magneten und wird von ihm emporgezogen, was ganz gegen seine Natur ist. Deshalb lassen alle, die tief in ihrem Herzen von Christus berührt sind, alle Freude und alles Leid los. Sie sind über sich selbst zu Christus erhoben...


Wenn man nicht berührt wird, darf man das nicht Jesus zuschreiben. Gott berührt, gibt Anstöße, mahnt und liebt alle Menschen gleich; er will sie unterschiedslos haben; aber auf sein Tun, auf seine Mahnungen und seine Geschenke wird sehr unterschiedlich reagiert, sie werden auf sehr ungleiche Weise
entgegengenommen... Wir lieben und wollen etwas, was nicht Er ist; deshalb werden die Geschenke, die Gott jedem Menschen unaufhörlich anbietet, bisweilen nicht angenommen... Aus dieser seelischen Einstellung können wir uns nur befreien mit mutigem und entschiedenem Einsatz und mit einem aus dem Herzen aufsteigenden aufrichtigen und hartnäckigen Beten.


Johannes Tauler (um 1300-1361) Dominikaner in Straßburg
Predigt Nr. 20, die 3. zur Himmelfahrt



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Dann sagte er zu ihnen: Geht hinaus in die ganze Welt, und verkündet das Evangelium allen Geschöpfen!
Wer glaubt und sich taufen läßt, wird gerettet; wer aber nicht glaubt, wird verdammt werden.
Und durch die, die zum Glauben gekommen sind, werden folgende Zeichen geschehen: In meinem Namen werden sie Dämonen austreiben; sie werden in neuen Sprachen reden;
wenn sie Schlangen anfassen oder tödliches Gift trinken, wird es ihnen nicht schaden; und die Kranken, denen sie die Hände auflegen, werden gesund werden.
Nachdem Jesus, der Herr, dies zu ihnen gesagt hatte, wurde er in den Himmel aufgenommen und setzte sich zur Rechten Gottes.
Sie aber zogen aus und predigten überall. Der Herr stand ihnen bei und bekräftigte die Verkündigung durch die Zeichen, die er geschehen ließ.]



Evangelium nach Markus 16,15-20.



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Wenn der Schlüssel nicht passt, geht die Tür nicht auf.

16.05.2012 19:50

Der „Schlüssel zur Erkenntnis“ (Lk 11,52) ist nichts anderes als die Gnade des Heiligen Geistes. Man bekommt ihn durch den Glauben geschenkt. Er erzeugt durch Erleuchtung wirklich Erkenntnis, ja vollkommene Erkenntnis. Er öffnet unsern verschlossenen und verdunkelten Geist; er tut es oft durch Gleichnisse und Symbole, aber auch durch eindeutigere Aussagen... Achtet also sehr auf den spirituellen Gehalt des Wortes. Wenn der Schlüssel nicht passt, geht die Tür nicht auf. Denn, so sagt der gute Hirt, „ihm öffnet der Türhüter“ (Joh 10,3). Wenn aber die Tür nicht aufgeht, kommt keiner ins Haus des Vaters, denn Christus hat gesagt: „Niemand kommt zum Vater außer durch mich“ (Joh 14,6).


Es ist also der Heilige Geist, der als erster unseren Geist öffnet und uns über den Vater und den Sohn belehrt. Auch Christus sagt uns das: „Wenn aber der Beistand kommt, der Geist der Wahrheit, der vom Vater ausgeht, dann wird er Zeugnis für mich ablegen und wird euch in die ganze Wahrheit führen“ (Joh 15,26; 16,13). Man sieht also, wie der Vater und der Sohn sich gemeinsam durch den Geist oder viel mehr im Geist zu erkennen geben.


Wenn wir den Heiligen Geist Schlüssel nennen, dann deshalb, weil unser Geist zunächst durch ihn und in ihm erhellt wird. Sind wir erst gereinigt, werden wir durch das Licht der Erkenntnis erleuchtet. Wir werden von oben getauft, wir werden neu geboren und werden Kinder Gottes. Der hl. Paulus drückt es so aus: „Der Heilige Geist tritt für uns ein mit Seufzen, das wir nicht in Worte fassen können“ (Röm 8,26). Er sagt auch: „Gott sandte den Geist des Sohnes in unser Herz, den Geist, der ruft: Abba, Vater“ (Gal 4,6). Er ist es also, der uns die Tür zeigt, eine Tür, die Licht ist. Und die Türe lässt uns erkennen, dass der, der im Hause wohnt, auch Licht ist, unzugängliches Licht.

Symeon der Neue Theologe (um 949 - 1022), griechischer Mönch
Wenn aber jener kommt, der Geist der Wahrheit, wird er euch in die ganze Wahrheit führen»


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Noch vieles habe ich euch zu sagen, aber ihr könnt es jetzt nicht tragen.
Wenn aber jener kommt, der Geist der Wahrheit, wird er euch in die ganze Wahrheit führen. Denn er wird nicht aus sich selbst heraus reden, sondern er wird sagen, was er hört, und euch verkünden, was kommen wird.
Er wird mich verherrlichen; denn er wird von dem, was mein ist, nehmen und es euch verkünden.
Alles, was der Vater hat, ist mein; darum habe ich gesagt: Er nimmt von dem, was mein ist, und wird es euch verkünden.


Evangelium nach Johannes 16,12-15.



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