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Weblog von CH2006

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so heilig ist die Kirche,das alles ertragen muß? O. eher zunäscht müssen alle Raus!!

11.03.2012 05:38

Und alles ,...auch!,...



Das Paschafest der Juden war nahe, und Jesus zog nach Jerusalem hinauf.
Im Tempel fand er die Verkäufer von Rindern, Schafen und Tauben und die Geldwechsler, die dort saßen.
Er machte eine Geißel aus Stricken und trieb sie alle aus dem Tempel hinaus, dazu die Schafe und Rinder; das Geld der Wechsler schüttete er aus, und ihre Tische stieß er um.



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Ihr habt eure Hände im Wasser gewaschen, wascht eure Seele durch Almosen...

12.03.2012 19:00

Die Armen vor der Kirche bitten um ein Almosen. Wie viel soll man geben? Das müsst ihr selber entscheiden. Ich schlage keinen Betrag vor, um euch nicht in Verlegenheit zu bringen. Kauft nach euren Möglichkeiten. Habt ihr ein Geldstück? Dann kauft euch den Himmel! Nicht, dass der Himmel billig zu haben wäre, es ist aber die Güte des Herrn, die es euch erlaubt. Ihr habt kein Geld? Gebt einen Becher frisches Wasser (Mt 10,42)...


Wir können uns den Himmel erkaufen und tun es! Für ein Stück Brot, das ihr hergebt, bekommt ihr das Paradies zurück. Ihr könnt Dinge von geringem Wert geben und bekommt Schätze; schenkt, was vergeht, und euch wird Unsterblichkeit zuteil. Gebt verderbliches Gut und nehmt dafür unverderbliches... Wenn es sich um verderbliche Güter handelt, beweist ihr großen Scharfblick; warum zeigt ihr euch derartig gleichgültig, wenn es um das ewige Leben geht? ... Übrigens lässt sich ein Vergleich ziehen zwischen den Wassergefäßen an den Kirchentüren, die zur Reinigung der Hände dienen, und den Armen vor der Kirche, mit denen ihr eure Seele reinigen könnt. Ihr habt eure Hände im Wasser gewaschen, wascht eure Seele durch Almosen...


Eine Witwe, die in äußerster Armut lebte, hat Elija Gastfreundschaft erwiesen (1 Kön 17,9f). Ihre Not hat sie nicht daran gehindert, ihn freudig aufzunehmen. Und anschließend hat sie als Zeichen der Anerkennung zahlreiche Geschenke erhalten als symbolische Früchte ihrer guten Tat. Dieses Beispiel weckt in euch vielleicht den Wunsch, einen Elija bei euch aufzunehmen. Warum muss es Elija sein? Ich schlage euch den Herrn des Elija vor – und ihr bietet ihm keine Gastfreundschaft
an!? Hört, was uns Christus, der Herr des Universums sagt: „Was ihr für einen meiner geringsten Brüder getan habt, das habt ihr mir getan“ (Mt 25,40).  
Johannes Chrysostomos -Kirchenlehrer
Homilien über die Bekehrung Nr. 3, über das Almosen



  



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