Taube & Herz
Erfolgs-Stories

Neue Mitglieder




Lobe den Herrn!

Dieser Weblog wird von ANELLIKundJUPPY moderiert.

7 Tipps für Gebetsmuffel

17.02.2010 17:16

Im Glauben wachsen


7 Tipps für Gebetsmuffel


Beten ist wichtig, sagen die Meisten. Trotzdem fällt vielen Christen das regelmäßige Beten schwer. Sieben Tipps, damit Beten wieder Spaß macht.


Dass Beten eine der Hauptschlagadern des christlichen Glaubens ist, werden sicher die Wenigsten bestreiten. Wenn es aber darum geht, wie viel Zeit man wirklich effektiv dem Gebet widmet, dann sieht die Sache wahrscheinlich anders aus. Wenn es Ihnen geht wie mir und Sie das Gefühl haben, eigentlich sollte ich mehr, öfter, tiefer oder wie auch immer beten, dann ist dieser Beitrag vielleicht genau das Richtige für Sie.


Wenn Sie sich allerdings schon an der Überschrift gestört haben, weil es eigentlich keine Tipps zum Beten gibt und Sie auch zufrieden mit Ihrem Gebetsleben sind, dann empfehle ich Ihnen unbedingt, nicht weiter zu lesen, sondern lieber die Zeit zum Beten zu nutzen. Denn ich glaube, dass der beste Tipp der ist, es einfach zu tun.


Für alle, die wie ich Probleme haben, regelmäßig zu beten, hier sieben Tipps für Gebetsmuffel. Inspiriert zu diesem Artikel hat mich ein Beitrag des amerikanischen Blogs theresurgence.com.


1. Verbündete suchen
Was ich sehr hilfreich finde, ist das Gebet mit anderen. Es hilft mir, vor Gott still zu werden. Vorausgesetzt natürlich es ist eine Gebetsgruppe, die es sich nicht zum Ziel gesetzt hat, möglichst viele Gebetsanliegen in möglichst kurzer Zeit herunterzuhecheln. Was ich meine ist das gemeinsame Gebet, bei dem auch mal gemeinsam vor Gott still wird. Plötzlich fallen mir dann Dinge ein, die mir noch wichtiger sind als die Gebetsanliegen, die mir sonst im ersten Moment auf der Zunge liegen. Oder mir fällt plötzlich eine Sache ein oder es kommt mir ein Ausdruck oder Satz wieder in den Sinn, der mit einem Mal Ruhe und Frieden in mein Gedankenchaos bringt. Wenn ich so zur Ruhe komme und still werde, dann werden meine Gebet auf einmal tiefer. Ehrlicher.


2. Wartezeiten nutzen
Betrachten Sie doch einfach jeder Unterbrechung Ihres Alltags als Gelegenheit, ein Pause zum Gebet einzulegen. Sei es beim Warten an der Ampel, beim Metzger in der Schlange oder beim Arzt im Wartezimmer. Schauen Sie sich die Menschen an und legen Sie ein kurzes, stilles Gebet für sie ein. Gott kennt sie und weiß, was sie brauchen. Vielleicht ergibt sich auf einmal auch ein Gespräch. Neulich habe ich den Bus verpasst und musste zur Arbeit laufen. Ich habe die knappe halbe Stunde, die ich dadurch zur Verfügung hatte, so genossen, weil ich endlich mal wieder lange und ausgiebig mit Gott reden konnte und nicht abgelenkt wurde. Und das bringt uns auch schon zum nächsten Punkt.

3. Neues ausprobieren - eigene Formen finden
Ich habe für mich die Erfahrung gemacht, dass es mir unheimlich hilft, wenn ich zum Beten rausgehe und ein wenig spazieren gehe. Ich komme dann mehr zur Ruhe. Mein Körper ist beschäftigt, ist nicht unruhig, hat etwas zu tun. Meine Gedanken können dadurch viel besser zur Ruhe kommen. Außerdem kann ich, je nach Umgebung, auch mal laut beten. Vielleicht auch mal singen - ohne, dass mein kleiner Sohn ins Zimmer stürzt und mich nötigt, zum 768. Mal mit ihm "Schneeflöckchen, Weißröckchen" zu singen. Ich finde es wichtig, dass man hier auch ein wenig rumexperimentiert. Ich weiß von einer Hausfrau, die es liebt, beim Trampolinspringen Gott laut zu loben. Oder ich habe von einer Männergruppe gelesen, die sich einmal in der Woche mittags in einer Kirche trifft. Sie knien zunächst gemeinsam vor dem Altar, dann geht jeder still für sich durch die Kirche und betet und zum Abschluss versammeln sie sich wieder gemeinsam vor dem Altar. Der Bericht hatte mich ein wenig an die Ritter der Tafelrunde erinnert und obwohl es mir zunächst seltsam vorkam, fand ich es doch auch irgendwie schön.


4. Gebetslisten
Vielleicht sträuben Sie sich beim Gedanken an Gebetslisten, erinnern sie Sie doch an die unliebsamen Todo-Listen, die die unangenehme Eigenschaft haben, mit jeder erledigten Aufgabe um zwei neue Aufgaben anzuwachsen. Aber darum geht es nicht. Es geht nicht um das sture Abarbeiten. Es geht darum, an die Dinge erinnert zu werden, die man vielleicht schnell vergessen würde. Nicht, weil sie einem nicht wichtig sind. Sondern, weil sie jetzt vielleicht nicht so "weh" tun. Drängend sind meistens die eigenen Sorgen. Dabei vergisst man schnell die Menschen, die auf der Gebetsliste stehen, die Hilfe brauchen oder von denen man sich wünscht, dass sie auch Gott als Hilfe in ihrem Leben erfahren.

5. Gebetstagebuch
Es kann auch helfen, seine Gebete aufzuschreiben. Oder Gedanken, die einem beim Beten wichtig werden, Fragen, die man hat. Zu einem späteren Zeitpunkt kann man dann noch mal zurückblicken und unter Umständen sehen, welche Erfahrungen man seitdem gemacht hat, wie man sich verändert hat und wie sehr man vielleicht sogar im Glauben gewachsen ist. Aber es geht beim Aufschreiben nicht nur um den Rückblick. Beim Aufschreiben klären sich bereits manche Gedanken. Man kommt innerlich zur Ruhe. Manche Sorge, die schwarz und weiß auf dem Papier steht, sieht vielleicht nicht mehr ganz so bedrohlich aus. Und hat man auch Gebetsanliegen aufgeschrieben, dann fängt man plötzlich vielleicht darüber zu staunen an, wie sehr Gott an unseren Fragen und Anliegen interessiert ist. Erhörte Gebetsanliegen können sehr motivierend für das eigene Gebetsleben sein.


6. Einfach beten
Manchmal schleichen sich Floskeln in das eigene Gebetsleben ein. Wenn einem das auffällt, sollte man mal ein Zeit lang folgendes Experiment machen: Die Gebet extrem kurz halten, am besten nur einen Satz lang. Jesus sagt selbst, dass wir nicht plappern sollen wie die Heiden. Im magischen Verständnis der damaligen Zeit glaubte man, wenn man die richtigen Worte trifft, müssten die Götter schon die Gebete erhören. Deshalb einfach mal genau das Umgekehrte tun. Nicht mehr als einen Satz für einen Gebetsanliegen aufwenden. Dafür lieber ein bisschen länger schweigen und damit vielleicht weniger Worte aber mehr Herz in seinen Gebeten haben.


7. Kleine Gebetshelfer
Mich motivieren Zitate. Zitate über das Leben mit Gott, übers Beten.Zum Beispiel dieses: "The first language of the church in a deeply broken world is not strategy, but prayer." (Katongole and Rice) - "Die wichtigste Sprache der Kirche in einer zerbrochenen Welt ist nicht die Strategie sondern die des Gebets". Solche Zitate oder Bibelverse, die einem wichtig geworden sind, kann man an die unterschiedlichsten Ort in seiner Wohnung heften. Oder in einem kleinen Notizbüchlein mit sich tragen. Und wenn immer man diesen kleinen Erinnerungen begegnet, werden sie zu Helfern im Alltag, die einen daran erinnern, dass Gott immer nur ein Gebet weit entfernt ist.


Welche Erfahrungen haben Sie mit dem Gebet gemacht? Was hilft Ihnen, dran zu bleiben? Teilen Sie Ihre Erfahrungen mit uns und anderen Lesern. Nutzen Sie dazu entweder die Leserbrief-Funktion oder diskutieren Sie mit im Notizblog, unserem "Redaktionstagebuch".


Autor: Michael Gerster


xvxvxvxvxvxvxvxvxvxvxvxvxvxvxvxvxvxvxvxvxvxvxvxvxvxvxvxvxvxv



bei ERF entdeckt


LG



Icon Kommentar Kommentare (1)

Unser Vater

29.04.2010 07:21

<object width="480" height="385"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/EyHyq48PhEg&hl=de_DE&fs=1&"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/EyHyq48PhEg&hl=de_DE&fs=1&" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="480" height="385"></embed></object>



Icon Kommentar Kommentare (4)


  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5
  • 6
  • 7
  • 8
  • 9
  • 10
  • 11
  • >
  • »

  • Mitglieder Login

     

    Benutzer online: 243